Allgemeine Geschäftsbedingungen 01.07.2009
§ 1. Allgemeines
- Geltungsbereich
1. Kunden im Sinne der hier vorliegenden AGB sind Verbraucher. Verbraucher
im Sinne der AGB ist jede natürliche Person, mit der in Geschäftsbeziehung
getreten wird und die zu einem Zweck handelt, der weder ihrer gewerblichen
noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden
kann.
2. Die AGB gelten für die gesamte Geschäftsbeziehung zwischen
dem Kunden und Papillonbleu.
3. Von den hier vorliegenden AGB abweichende, diesen entgegenstehende
oder sie ergänzende Geschäftsbedingungen werden - selbst bei
Kenntnis - nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird
ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2. Vertragsschluss im Online-Shop
1. Alle unter www.papillonbleu.de eingestellten Produkte stellen kein
bindendes Angebot dar; sie verstehen sich als eine bloße Aufforderung
an den Kunden, ein verbindliches Angebot zu unterbreiten.
2. Mit der Bestellung erklärt der Kunde verbindlich sein Vertragsangebot.
Den Zugang dieser Bestellung wird Papillonbleu unverzüglich bestätigen.
Dabei stellt die Zugangsbestätigung selbst noch keine Annahme der
Bestellung dar, wenngleich sie mit der Annahmeerklärung verbunden
werden kann.
3. Der Verkäufer ist berechtigt, die Bestellung auf eine haushaltsübliche
Menge zu begrenzen.
4. Als Verkäufer ist Papillonbleu berechtigt, das in der Bestellung
liegende Vertragsangebot des Kunden innerhalb von drei Werktagen nach
dessen Eingang anzunehmen. Die Annahme kann entweder durch ausdrückliche
Mitteilung oder Auslieferung der Ware erklärt werden.
5. Abbildungen sowie alle weiteren produktbeschreibenden Angaben sind
nur annähernd maßgebend, soweit sie nicht ausdrücklich
durch Papillonbleu als verbindlich bezeichnet worden sind insbesondere
nach Sortimentserneuerungen durch Hersteller kann es zu Veränderungen
in der Ausstattung der Produkte kommen. Derartige Änderungen bleiben
daher im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.
6. Der Vertragsschluss zwischen dem Kunden und Papillonbleu erfolgt
unter dem Vorbehalt, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer
Selbstbelieferung durch Zulieferer, nicht oder nur teilweise zu leisten.
Die Verantwortlichkeit nach §9 dieser AGB bleibt unberührt.
Im Fall der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit
der Leistung wird Papillonbleu den Kunden unverzüglich informieren;
im Fall des Rücktritts wird die Gegenleistung unverzüglich an
den Kunden zurückerstattet.
§ 3. Vergütung
1. Die in den jeweiligen Angeboten angeführten Preise sind ausnahmslos
Bruttopreise - d.h. sie beinhalten sämtliche Preisbestandteile einschließlich
etwaig anfallender Steuern.
2. Alle Preise gelten - wenn nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart
ist - ohne Verpackung, Fracht, Porto und Versicherung. Die Kosten für
den Versand entnehmen Sie bitte unserer Versandkostentabelle.
3. Als grundsätzliche Zahlungsmethoden akzeptiert werden: Zahlung
Bankeinzug (Lastschriftverfahren) und Vorauskasse einschließlich
Lieferung per Nachnahme. Jedoch behält sich Papillonbleu das Recht
vor, einzelne Zahlungsarten auszuschließen.
3.1. Für den Fall der Zahlung per Bankeinzug ermächtigt der
Kunde das kontoführende Kreditinstitut, Papillonbleu bankübliche
Auskünfte zur Bonitätsprüfung zu erteilen; dazu zählen
neben allgemein gehaltenen Feststellungen und Bemerkungen über die
wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden, seine Kreditwürdigkeit
und Zahlungsfähigkeit - insbesondere auch die Überprüfung
der Kundenangaben bezüglich Kontoverbindung.
3.2. Wählt der Kunde als Zahlungsmethode den Bankeinzug, ermächtigt
er Papillonbleu mit Bekanntgabe seiner Kontodaten den vollständigen
Rechnungsbetrag einschließlich etwaig anfallender Liefer- und Versandkosten
bei Fälligkeit von seinem durch Kontonummer und Bankleitzahl bezeichneten
Konto durch Lastschrift einzuziehen. Zugleich weist der Kunde das von
ihm bezeichnete Kreditinstitut an, bei Nichteinlösung der Lastschrift
oder bei Widerspruch gegen die Lastschrift Papillonbleu oder einem von
ihm beauftragten Dritten auf Anforderung die erforderlichen personenbezogenen
Daten mitzuteilen, damit Papillonbleu seinen Anspruch zuzüglich angefallener
Gebühren gegen den Kunden geltend machen kann.
4. Der Kunde verpflichtet sich, alle Beträge spätestens 10
Tage nach Erhalt der Zahlungsaufforderung ohne Abzug zu zahlen; maßgeblich
ist der Eingang des Betrages bei Papillonbleu. Nach erfolglosem Ablauf
der Frist kommt der Kunde ohne weitere Erklärung des Verkäufers
in Zahlungsverzug.
4.1. Ein Verbraucher hat während des Verzugs die Geldschuld in
Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen.
4.2. Ein Unternehmer hat während des Verzugs die Geldschuld in
Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen;
Papillonbleu behält sich jedoch vor, einen höheren Verzugszinsschaden
nachzuweisen und geltend zu machen.
5. Der Kunde hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche
rechtskräftig festgestellt wurden oder durch Papillonbleu anerkannt
wurden. Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben,
wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 4. Liefer- und Versandbedingungen
1. Der Versand und / oder die Lieferung der bei Papillonbleu bestellten
Produkte erfolgt ausschließlich an Lieferadressen innerhalb Deutschlands.
2. Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar
sind. Infolge von Teillieferungen zusätzlich entstehende Versandkosten
trägt Papillonbleu.
§ 5. Gefahrenübergang
1. Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und
der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache mit der Übergabe
an diese selbst oder eine empfangsberechtigte Person, beim Versendungskauf
mit der Auslieferung der Ware an eine geeignete Transportperson über.
2. Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und
der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache stets mit der
Übergabe der Ware auf den Verbraucher über.
3. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Kunde in den Verzug der
Annahme gerät.
Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe
von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen.
Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch
nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer
Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit
§ 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1
Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der
Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.
PAPILLONBLEU
Internethandel mit Luxusartikeln
Dietrich Gerdts
Duwockskamp 17a
21029 Hamburg
Deutschland
Fax: 0180 060 338 442 83
e-mail: papillonbleu.de@gmx.de
Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen
Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen)
herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen
(z. B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in
verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben,
müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen,
dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum
bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur
Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden.
Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung,
für uns mit deren Empfang.
Besondere Hinweise
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden
Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor
Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt habe.
--- Ende der Widerrufsbelehrung ---
Ergänzender Hinweis: Das Widerrufsrecht besteht, soweit nicht ein
anderes bestimmt ist, nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von
Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig
auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder die auf Grund
ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder
schnell verderben können oder deren Verfalldatum überschritten würde
§ 7. Eigentumsvorbehalt
Bei Verbrauchern behält sich Papillonbleu das Eigentum an den verkauften
Produkten (Vorbehaltsware) bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises,
bei Unternehmern bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen
aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor.
§ 8. Mangelhaftung und Garantiebedingungen
Die Rechte des Kunden bei Mängeln (Gewährleistung) und die Garantiebedingungen
richten sich nach den folgenden Bestimmungen:
1. Verbraucher haben die Wahl, ob die Nacherfüllung durch Nachbesserung
oder Ersatzlieferung erfolgen soll. Allerdings ist Papillonbleu berechtigt,
die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie
nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und
die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für
den Verbraucher bleibt. Bei Unternehmern leistet Papillonbleu für
Mängel der Ware zunächst nach eigener Wahl Gewähr durch
Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
2. Der Kunde ist nicht berechtigt, einen vorliegenden Mangel unmittelbar
selbst zu beseitigen oder durch Dritte beseitigen zu lassen (Selbstvornahme);
etwaig dafür angefallene Aufwendungen werden dem Kunden nicht erstattet.
3. Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen, kann der Kunde grundsätzlich
nach seiner Wahl entsprechend den gesetzlichen Vorschriften die Vergütung
herabsetzen (Minderung), den Vertrag rückgängig machen (Rücktritt),
Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen. Wählt
der Kunde Schadensersatz oder macht er vergebliche Aufwendungen geltend,
so gelten die Haftungsbeschränkungen nach Ziff. 10 dieser AGB.
4. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche des
Kunden betragen für Verbraucher zwei Jahre und für Unternehmer
ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Mit diesen Fristen verbundene Verjährungserleichterungen
gelten nicht, soweit Papillonbleu nach Ziff. 10 dieser AGB haftet oder
es um das dingliche Recht eines Dritten geht, aufgrund dessen die Herausgabe
des Liefergegenstandes verlangt werden kann.
5. Im Fall von Transportschäden verpflichtet sich der Kunde, diese
unverzüglich Papillonbleu mitzuteilen und bei der etwaigen Geltendmachung
von Ansprüchen gegenüber dem jeweiligen Transportunternehmen
bzw. der Transportversicherung nach besten Kräften zu unterstützen.
Der Kunde hat daher unter anderem die Pflicht, dem Transportunternehmen
einen Verlust oder eine Beschädigung der Ware unmittelbar bei Ablieferung
anzuzeigen, soweit dies äußerlich erkennbar ist; er hat die
Verpackung aufzubewahren. Ist der Verlust oder die Beschädigung äußerlich
nicht erkennbar, hat der Kunde dies innerhalb von 7 Tagen nach Ablieferung
dem Transportunternehmen sowie Papillonbleu anzuzeigen.
6. Die bloße Präsentation der Waren sowie die entsprechenden
Produktbeschreibungen sind als reine Leistungsbeschreibung zu betrachten,
keinesfalls als Garantie für die Beschaffenheit der Waren. Etwaige
Herstellergarantien bleiben hiervon unberührt.
§ 9. Haftung
1. Uneingeschränkt haftet Papillonbleu für Schäden aus
der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf
einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von
ihm, seiner gesetzlichen Vertreter oder seinen Erfüllungsgehilfen
beruhen sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen
oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung sowie Arglist von ihm, seiner
gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Darüber
hinaus haftet Papillonbleu uneingeschränkt für Schäden,
die von der Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, etwa dem
Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) umfasst werden.
2. Für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht
werden, haftet Papillonbleu, soweit die Fahrlässigkeit die Verletzung
solcher Vertragspflichten betrifft, deren Einhaltung für die Erreichung
des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflichten); dabei
beschränkt sich die Haftung jedoch auf den vorhersehbaren, vertragstypischen,
unmittelbaren Durchschnittsschaden.
3. Im Falle leicht fahrlässiger Verletzungen unwesentlicher Vertragspflichten
haftet Papillonbleu gegenüber Unternehmern nicht; gegenüber
Verbrauchern beschränkt sich die Haftung in diesen Fällen auf
den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden.
4. Eine weitergehende Haftung ist ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur
des geltend gemachten Anspruchs ausgeschlossen.
5. Soweit die Haftung vorstehend ausgeschlossen oder beschränkt
ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Angestellten,
Arbeitnehmern, Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen.
§ 10. Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern
gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz
durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher
seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
2. Die Bestimmungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über
Verträge über den internationalen Warenkauf (UN-Kaufrecht) finden
keine Anwendung.
3. Änderungen und Ergänzungen der vorliegenden AGB bedürfen
der Textform. Das gilt auch für die Änderung dieser Klausel.
4. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich
dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder die Vereinbarungen
eine Lücke enthalten, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen
Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich in diesen
Fällen, die ganz oder teilweise unwirksame Bestimmung durch eine
wirksame Regelung zu ersetzen, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen
Bestimmung am nächsten kommt.
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der AGB als PDF ( 18 Kb )
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